OPEN CALL: D’wilde Lüt

gemeinsam Gestalten und Feiern

Die Idee: Wir möchten die Bräuche rund um Fasnet künstlerisch neu interpretieren und in Kooperation mit dem re:purpose collective und EUCH Kostüme (und mehr) aus wiederverwendeten Materialien gestalten, die wir im Rahmen des Open Art Festivals im Mai 2026 präsentieren. Hier findet ihr genauere Infos zum Projekt und alle Termine. Wir freuen uns auf euch!

Carneval Sauvage (Foto: Puddles and Pics)

26. März: Kick-Off
beim re:purpose collective
Merzhauserstraße 76 (Hinterhof)
19-21 Uhr

17.-19. April: gemeinsamer GestaltungsWorkshop
Infos folgen

9. Mai: öffentliche Abschluss-Veranstaltung
beim re:purpose collective
Merzhauserstraße 76 (Hinterhof)
16-18 Uhr

Du hast noch Fragen oder möchtest dabei sein? Schreib uns gerne!

Wer sind wir?

Wir sind Maud Consigny und Julia Huber – Künstlerinnen und Freundinnen. Unser gemeinsames Interesse an Fasnet, dem Carneval Sauvage in Brüssel und gemeinschaflichem Arbeiten hat uns auf die Idee für dieses Projekt gebracht. Wir arbeiten zusammen mit Sophia vom re:purpose collective, einem Material Hub für Rest- und Gebrauchtmaterialien.

Worum geht es?

Wir möchten gemeinsam mit euch aus wiederverwendeten Materialien Kostüme (und ggf. Instrumente) bauen. Wir möchten die traditionellen „Wilde Leute“ (mystische Waldwesen) -Kostüme, die hierzulande bei älteren Narrenzünften und auf der ganzen Welt zu finden sind und meist aus Naturmaterialien gefertigt sind, neu interpretieren. Inspirieren lassen wollen wir uns auch vom „Carneval Sauvage“ in Brüssel – auch dort werden aus Rest- und Alltagsmaterialien interessante Kostüme gestaltet, die an „wilde Leute“ erinnern. 

Was hat unser Projekt mit Fasnet zu tun und was nicht?

Die Fasnet ist in dieser Gegend ein starker, lebendiger Brauch. Gerade im ländlichen Raum ist sie meist die wichtigste Gelegenheit, sich als Gemeinschaft kreativ auszudrücken in Kunstformen wie Theater, Performance, Musik, Kostüm- und Bühnenbild. Natürlich spielt es auch eine große Rolle, gemeinsam ein großes Fest zu feiern und den Frühling einzuladen. Diesen Brauch finden wir interessant und wertvoll für die Gesellschaft.

Gemeinsam zu feiern ist schön, aber wir wissen auch alle, dass bei der Fasnet immer wieder Grenzen überschritten wurden. Das lehnen wir klar ab – uns geht es nicht darum, über die Stränge zu schlagen, sondern gemeinsam kreativ zu sein, mit Kostümen zu experimentieren, die Tradition zu betrachten und in einen neuen Kontext zu stellen, der Überkonsum und Alkoholmissbrauch entgegensteht.

Wie läuft das Projekt ab und wie viel Zeit brauche ich, um mitzumachen?

Viele von euch haben uns rückgemeldet, dass sie das Projekt zwar spannend finden, aber kaum Zeit dafür haben. Deswegen haben wir uns entschieden, die gemeinsamen Termine zu reduzieren und offen zu lassen, ob ihr individuell zuhause an euren Kostümen basteln, ganz ohne Kostüm dabei sein oder beim gemeinsamen Gestaltungs-Workshop dabei sein wollt. Wir laden euch herzlich zu einem unverbindlichen Kennenlern-Treffen am 26. März ein und freuen uns natürlich wenn ihr beim Abschluss am 9. Mai dabei seid! Niemand ist verpflichtet überall dabei zu sein – wir freuen uns auch wenn du nur an einem der Termine dabei sein kannst.

Kostet mich das Projekt etwas?

Nein! Alle dürfen kostenlos mitmachen und es steht ein Materialbudget vom re:purpose collective zur Verfügung. Das Projekt wird gefördert von der Stadt Freiburg.

Muss ich am Ende öffentlich auftreten?

Das Finale wird eine kleine öffentliche Abschlussveranstaltung am 9. Mai als Teil des Open Art Festivals sein. Ganz wichtig: Niemand muss performen. Wir sehen das Projekt als partizipativ und lassen daher bewusst das Ergebnis offen, sodass ihr gemeinsam entscheiden könnt was passiert. An diesem Tag ist alles möglich! Notiert euch unbedingt den Termin – auch wenn ihr nicht aktiv mitmachen könnt / wollt, freuen wir uns wenn ihr vorbeikommt und mit uns feiert.